ICON – Spur und Echo

Die Ausstellung versammelt drei künstlerische Positionen, die das Ikonische nicht als feste Kategorie, sondern als vielschichtiges Verfahren der Annäherung begreifen. Ausgangspunkt ist die semiotische Unterscheidung nach Charles S. Peirce, für den das Icon durch Ähnlichkeit, Resonanz und Wiedererkennung funktioniert. Jede der Künstlerinnen erweitert diesen Begriff in eine eigene Richtung: hin zum Selbst, zur Stadt und zum Fundobjekt.

Ausgestellt werden BIlder, die aus Zeichnungen und Spielen entstehen, Reliefs, Objektkunst, Media- und AR-Installation.

Aleksandra Yurieva-Civjane arbeitet an der Schnittstelle von Erinnerung, innerem Bild und autobiografischer Kartografie.

Alexandra Goloborodko wendet den Blick nach außen: auf die urbanen Monumente, die digital transformiert und reikonisiert werden.

Birgit Bellmann konzentriert sich auf Objekte, zu denen sie in künstlerische Resonanz geht: Fragmente, Fundstücke, kleine Träger von Bedeutung, die zwischen Alltagsmaterialität und ästhetischer Aufladung changieren.

Ob autobiografische Spur, urbanes Fragment oder auratisches Objekt – alle drei Positionen beschreiben das Icon als Beziehungsform: eine Art, Welt auszuwählen, zu berühren, zu speichern und neu zu kontextualisieren. ICON zeigt drei Wege, wie Bilder zu Trägern von Erfahrung werden können – im Inneren, im Stadtraum und im kulturellen Gedächtnis.

Eröffnung
Freitag, 08.05. | 18:00–22:00 Uhr

Weitere Öffnungszeiten
Samstag, 09.05. | 14:00–20:00 Uhr
Sonntag, 10.05. | 14:00–18:00 Uhr

Projektraum n
Biesentaler Str. 5, 13359 Berlin

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