In Nachbars Garten

Junge deutsche Kunst auf der III. Moskauer Biennale der jungen Kunst

14. – 21. Juli 2012

FLACON design factory, Moskau

Die Ausstellung „In Nachbars Garten“ fand im Sommer 2012 als Teil der III. Biennale junger zeitgenössischer Kunst in Moskau und des Deutschlandjahres in Russland statt.

International Cultural Project BUTTERBROT stellte sieben junge Künstler*innen aus Deutschland aus: Anja Gerecke, Katharina Quecke, Lukas Glinkowski, Peter Müller, Alwin Lay, Marlon Wobst und Alexander Skorobogatov, die dem russischen Publikum aktuelle Tendenzen zeitgenössischer deutscher Kunst präsentierten. Die Künstler*innen sind Meisterschüler*innen von Tony Cragg, Katharina Grosse, Robert Lucander, Hanns Schimanski und Absolvent*innen der Universität der Künste Berlin, der Kunsthochschule Weißensee und der Kunstakademie Düsseldorf.

Die Ausstellung „In Nachbars Garten” war das Moskauer Debüt der 2009 gegründeten Initiative International Cultural Project Butterbrot. Für die Kuratorinnen Aleksandra Yurieva-Civjane und Alexandra Goloborodko war es besonders wichtig, den deutsch-russischen Dialog mit Mitteln der zeitgenössischen Kunst anzukurbeln.

Das Thema der Ausstellung war das russische Sprichwort: “Хорошо там, где нас нет”. (Es ist gut dort, wo wir nicht sind.) dessen deutsches Äquivalent  „Die Kirschen in Nachbars Garten schmecken immer süßer.” ist. Diese Aussagen drücken eine menschliche Sehnsucht nach, aber auch die Angst vor dem Unbekannten, Unerreichbaren und Fremden aus. Die Realisierung einer deutschen Kunstausstellung in Moskau kann an sich schon als ein Sprung über den Zaun des Nachbarn gesehen werden.

Die Ausstellung „In Nachbars Garten“ fand in der „Flacon Design Factory“ statt, einer ehemaligen Fabrik, die im Jahr 2009 in ein loftartiges Kulturforum umgewandelt wurde. Seit der Eröffnung werden bei Flacon regelmäßig unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen wie Workshops, Vorträge, Ausstellungen, Konzerte und Sportaktivitäten durchgeführt.

Die Ausstellung „In Nachbars Garten“ erhielt Fördermittel des Deutschlandjahres 2012/13 in Russland vom Auswärtigen Amt, dem Goethe-Institut und des Ost-Аusschusses der Deutschen Wirtschaft mit Unterstützung der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer.